Funktion

Erinnerungen
die von selbst rausgehen

Zwei E-Mails vor jeder Schicht, ein Kalendereintrag zum Übernehmen – und niemand im Vorstand muss am Vorabend Nachrichten tippen.

Illustration: Briefumschlag mit Uhr und Kalenderblatt als Symbol für Erinnerungsmails mit Kalendereintrag

Vergessen ist der häufigste Grund für einen leeren Posten

Zwischen der Anmeldung im Frühling und dem Einsatz im Sommer liegen oft Monate. Wer sich damals eingetragen hat, ist nicht unwillig, wenn er am Festsamstag fehlt – er hat den Termin schlicht nicht mehr im Kopf. Deshalb bringt eine Erinnerung, die zuverlässig und automatisch kommt, im Ergebnis mehr als jede Verschärfung der Einsatzpflicht.

Diese Arbeit soll niemand von Hand machen. Bei 35 Helfern und 10 Schichten sind das über 70 Nachrichten, die im Verein bislang typischerweise abends in einer Chatgruppe landen – wo sie zwischen Bildern und Antworten verschwinden.

Wann welche Nachricht rausgeht

24 Stunden vorher

Die erste Erinnerung erreicht Helfer am Vortag. Sie ist der Zeitpunkt, an dem ein Konflikt noch lösbar ist: Wer merkt, dass es nicht passt, kann sich abmelden oder einen Tausch anfragen – und die Warteliste liefert Ersatz.

2 Stunden vorher

Die zweite Erinnerung ist die praktische: Zeit, Ort und Bereich noch einmal schwarz auf weiss, bevor die Person losfährt. Sie senkt vor allem die Zahl der Verspätungen am Morgen und am späten Abend.

Bei jeder Änderung

Verschiebt sich ein Zeitfenster oder wechselt der Treffpunkt, geht eine Nachricht an die betroffenen Helfer – nicht an alle. Ist das Event bereits vorbei, wird bewusst nichts mehr verschickt.

Nach der Zuteilung

Wer neu zu einer Schicht kommt, ob durch eigene Anmeldung, Nachrücken oder Zuteilung durch die Bereichsleitung, erhält direkt eine Bestätigung mit allen Angaben zur Schicht.

Was in der Erinnerung steht

Eine gute Erinnerung beantwortet vier Fragen, ohne dass man irgendwo nachschauen muss: Wann beginnt die Schicht, wo ist der Treffpunkt, welche Aufgabe ist es, und wer ist die Ansprechperson des Bereichs. Dazu kommen Hinweise, die an der Schicht hängen – etwa ein Mindestalter, benötigte Fahrbewilligung oder eine Bemerkung wie «feste Schuhe mitnehmen». Am Ende steht der Kalendereintrag und der Link zur eigenen Schichtübersicht.

Der Kalendereintrag ist der wirksamste Teil. Sobald der Termin im eigenen Kalender liegt, wird die Schicht bei der Planung des Wochenendes automatisch mitgedacht – und Doppelbuchungen mit Familienterminen fallen Wochen vorher auf, nicht am Eventmorgen.

Kontrolle bleibt bei der Organisation

In der Verwaltung der Benachrichtigungen ist einsehbar, welche Nachricht zu welchem Zeitpunkt versendet wird und wie der Versand zuletzt gelaufen ist. Intervalle lassen sich anpassen, einzelne Erinnerungen von Hand auslösen. Nach dem Ende des Events werden Änderungen an Schichten bewusst nicht mehr per E-Mail hinausgeschickt – Korrekturen an der Abrechnung sollen keine Nachrichten an 35 Personen erzeugen.

Fragen zu Erinnerungen

Erinnerungen laufen ab dem ersten Event

Ohne Einrichtung, ohne Zusatzkosten: Event anlegen genügt.

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